Weltbank vertieft DLT und finTech für finanzielle Eingliederung

Finanzinstitutionen auf der ganzen Welt experimentieren zunehmend mit neuen Technologien wie Blockchain, um Zahlungssysteme zu rationalisieren und finanzielle Eingliederung zu erreichen. In einer neuen Studie hat die Weltbank erneut das Potenzial einer Blockade für die finanzielle Eingliederung betont.

Der am 14. April von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich herausgegebene neue Bericht der Weltbankgruppe über „Payment Aspects of Financial Inclusion in the Era of Financial Technology“ skizziert ein breites Spektrum von Konzepten im Zusammenhang mit Krypto und Blockchain, wie z.B. stabile Münzen und digitale Münzen, die von der Zentralbank Immediate Edge ausgegeben werden. In dem 70-seitigen Bericht präsentierte die Bank einen detaillierten Überblick über ausgewählte technologische Entwicklungen, die für den Zahlungsverkehr als besonders relevant angesehen werden, und beschrieb ihre Anwendungen und die damit verbundenen Risiken.

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Der neue Bericht bekräftigt und verbessert die Richtlinien, die im Bericht über Zahlungsaspekte der finanziellen Eingliederung (PAFI) entwickelt wurden, der 2016 von der Weltbank in Zusammenarbeit mit dem Committee on Payments and Market Infrastructure (CPMI) herausgegeben wird. Im Wesentlichen legt der jüngste Bericht Schlüsselaspekte mit Schwerpunkt auf der Finanztechnologie dar und stellt sie in den Kontext der allgemeinen Leitlinien der FATF, die technologieneutral formuliert wurden und Entwicklungen wie Blockchain nicht einschließen.

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Zu den wichtigsten Instrumenten der FATF zählte die Weltbank die Distributed Accounting Technology (DLT), stabile Währungen, CBDCs und Tokenisierungssysteme für Zahlungen und stellte sie in eine Reihe mit anderen Fintechs wie der Analyse großer Datenmengen und Cloud Computing. Durch die Kombination verschiedener Technologien, Produkte und Zugangsmodelle entwickelte die Weltbank das so genannte „Fintech-PAFI-Rad“, um Fintech-Entwicklungen zu identifizieren, die potenziell relevant für die Zahlungsaspekte der finanziellen Eingliederung sind.

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Das „PAFI-Fintech-Rad“ der WBG

Das „PAFI-Fintech-Rad“ der WBG. Quelle: Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Stabile Währungen veranlassten Untersuchungen über CDBs für mehr Effizienz im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. Konkret heißt es in dem Bericht, dass DLT „die Innovation bei Geschäftsmodellen für grenzüberschreitende Zahlungen weiter vorantreiben kann“, wobei festgestellt wird, dass die Technologie das Potenzial hat, solche Zahlungen in einem maßgeblichen, d.h. privaten Umfeld zu rationalisieren.

Die Weltbank wies auch auf die Rolle von Stablecoins und CBDCs bei grenzüberschreitenden Transaktionen hin und bemerkte, dass bestehende Stablecoin-Projekte wie Facebook und Libra einige Jurisdiktionen dazu veranlasst haben, die Ermittlungen gegen CBDCs zu beschleunigen, um größere Probleme im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr zu lösen. Weder ein globales Stablecoin-Projekt für den Einzelhandel noch ein CBDC-Netzwerk sind bisher in Betrieb, sagte die Bank.

Im Bericht heißt es:

„Stabile Münzen haben die Zentralbanken in einigen Ländern dazu veranlasst, ihre Untersuchungen der CDBs zu beschleunigen, und haben im Allgemeinen zu einer stärkeren Konzentration auf die Herausforderungen der finanziellen Eingliederung und zu mehr Effizienz im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr geführt.

Coincheck verabschiedet sich vom Leveraged Trading

Die bekannte japanische Krypto-Börse wird die Hebelhandelsfunktion auf ihrer Plattform nicht mehr unterstützen.

Diese unerwartete Ankündigung wurde am Montag, den 16. Dezember 2019, in einem Blog-Post veröffentlicht.

Die Ankündigung enthüllte auch, dass die Nutzer der Plattform keine neuen gehebelten Positionen mehr anlegen können

Coincheck plant, den Leverage-Handel am Freitag, den 13. März 2020, um 12:00 Uhr zu beenden. Alle schwebenden Hebelpositionen sollten vor oder an diesem Datum abgewickelt werden. Dasselbe gilt für alle relevanten Bitcoin Future Übertragungen. Benutzer, deren Konto nicht vor diesem Datum abgerechnet wurde, werden automatisch geschlossen.

„Wenn Sie eine aktuelle Position haben, möchten wir Sie bitten, alle Positionen bis zum Stichtag zu begleichen und den Saldo in Japanischen Yen auf dem Hebelkonto von Coincheck auf Ihr Handelskonto zu übertragen“, sagt das Unternehmen.

Obwohl die Nutzer keine neuen Hebelaufträge mehr erteilen können, können sie immer noch ihre Transaktionshistorie einsehen.

Gleichzeitig behält sich das Unternehmen das Recht vor, den Zeitplan ohne vorherige Ankündigung zu ändern.

Bitcoin

Im Oktober neu eingeführt, wird wieder heruntergefahren

Zur Erinnerung: Im Oktober 2019 hat die Börse den gehebelten Krypto-Handel knapp zwei Monate nach der vorübergehenden Aussetzung im August wieder aufgenommen. Damals reduzierte sie auch den gehebelten Handel um 20%. Laut Coincheck versuchte das Unternehmen, die regulatorischen Richtlinien der japanischen Virtual Currency Exchange Association zu erfüllen.

Zweifelsohne hat die Ankündigung die Gemeinschaft schockiert. Dennoch haben die Verantwortlichen von Coincheck die Entscheidung noch nicht kommentiert (Pressezeit).

Zur Erinnerung: Im letzten Jahr erlitt die Börse einen Hack im Wert von 530 Millionen Dollar. Es dauerte 10 Monate, bis sich die Börse wieder erholt hatte.

Der Margenhandel hat in der letzten Zeit generell viele harte Schläge erlitten. Interessanterweise macht eine Denkweise die Volatilität von Bitcoin dafür verantwortlich.

Gleichzeitig versichert Coincheck, dass es weiterhin funktionieren wird. Und den Kunden verschiedene Dienstleistungen anbieten wird.